Blue-Green Deployment ist eine Methode zur Bereitstellung von Anwendungen, die dazu dient, Ausfallzeiten und Risiken während eines Software-Deployments zu minimieren. Es gibt dabei zwei nahezu identische Produktionsumgebungen, die als Blue und Green bezeichnet werden.
Wie funktioniert es?
- Aktive Umgebung: Eine der Umgebungen, z. B. Blue, ist live und verarbeitet den gesamten Benutzer-Traffic.
- Vorbereitung der neuen Version: Die neue Version der Anwendung wird in der inaktiven Umgebung, z. B. Green, bereitgestellt und getestet, während die alte Version weiterhin in der Blue-Umgebung läuft.
- Umstellung des Traffics: Wenn die neue Version in der Green-Umgebung als stabil bestätigt wird, wird der Traffic von der Blue-Umgebung auf die Green-Umgebung umgeschaltet.
- Rollback-Fähigkeit: Falls es Probleme mit der neuen Version gibt, kann der Traffic schnell wieder auf die vorherige, unveränderte Blue-Umgebung zurückgeschaltet werden.
Vorteile:
- Kein Ausfall: Die Benutzer merken nichts von der Aktualisierung, da der Wechsel zwischen den Umgebungen nahtlos erfolgt.
- Einfaches Rollback: Falls nach dem Deployment Probleme auftreten, kann man schnell zur alten Umgebung zurückkehren.
- Vollständiges Testen: Die neue Version wird in einer Produktionsumgebung getestet, ohne dass der Live-Traffic betroffen ist.
Nachteile:
- Kosten: Zwei Umgebungen aufrechtzuerhalten, kann ressourcenintensiv und teuer sein.
- Daten-Synchronisation: Es kann komplex sein, die Datenkonsistenz sicherzustellen, insbesondere wenn sich die Datenbank während der Umstellung ändert.
Blue-Green Deployment ist eine effektive Methode, um kontinuierliche Verfügbarkeit zu gewährleisten und das Risiko von Störungen während eines Deployments zu reduzieren.